Uelzen–Stendal

Knoten Stendal / Hansestadt Stendal

DB Netz AG / Philipp Morio

Im Überblick

Warum wir bauen: Wir steigern die Kapazität im Knoten Stendal, um zukünftig steigende Verkehrszahlen schnell und sicher abzuwickeln.

Was wir bauen:

  • Einbindung des zweiten Gleises der aktuell eingleisigen Strecke Richtung Uelzen in den Knoten
  • Anpassung und Erweiterung der Gleisanlagen
  • Schaffung von Überholmöglichkeiten für 740 m lange Güterzüge
  • Anpassung des Gleisbogens in Richtung Magdeburg (Geschwindigkeitssteigerung von 60 km/h auf 80 km/h)
  • teilweise Erneuerung der Oberleitungsanlage
  • Anpassung der Leit- und Sicherungstechnik

Meilensteine

  • schalltechnische und erschütterungstechnische Untersuchung: 2021
  • Einreichung der Planfeststellungsunterlagen (PFA 1.6) bei der Planfeststellungsbehörde: 2021
  • Einreichung der Planfeststellungsunterlagen (PFA 1.5) bei der Planfeststellungsbehörde: 2022
  • Planrecht erwartet: 2024
  • Baubeginn: 2024
  • Inbetriebnahme: 2028

Schall- & Erschütterungsschutz

Aktueller Sachstand Schall- und Erschütterungsschutz im Knoten

  • Zurzeit läuft die Erstellung der schall- und erschütterungstechnischen Untersuchungen
  • Bei der schalltechnischen Untersuchung erfolgt insbesondere die Prüfung verschiedener Varianten und Kombinationen aktiver Schallschutzmaßnahmen
  • In Vorbereitung der erschütterungstechnischen Untersuchungen – Bestandteil der Planfeststellungsunterlagen – werden Referenzmessungen in repräsentativen Gebäuden notwendig, um das erschütterungstechnische Modell zu erstellen. Hieraus entsteht die Datengrundlage für die Immissionsprognosen
  • Mit Durchführung der Messungen wurde die Möhler + Partner Ingenieure AG von der DB Netz AG beauftragt
  • Gemessen werden die Erschütterungen von vorbeifahrenden Zügen. Die Messungen dauern je Gebäude ca. 4 – 6 Stunden
  • Die Messungen erfolgen mit einem Hygienekonzept und zerstörungsfrei

Gut zu wissen

  • Nach aktuellem Stand der schalltechnischen Untersuchung sind im Knoten umfangreiche aktive Schallschutzmaßnahmen zu erwarten
  • Noch in diesem Jahr werden die Ergebnisse der schall- und erschütterungstechnischen Untersuchung in einer Informationsveranstaltung präsentiert

Vorzugsvariante 4B

Ein wichtiger Teilerfolg ist die Entwicklung der Vorzugsvariante für die Einbindung des zweiten Gleises in den Bahnhof Stendal. Die Variante 4B sieht vor, das zweite Gleis südlich und parallel zum Bestandsgleis aufzubauen. Außerdem wird das Kreuzungsbauwerk im Westkopf des Bahnhofs angepasst. Die landwirtschaftlichen Flächen westlich des Stadtteils Wahrburg bleiben damit nach aktuellem Planungsstand von den Baumaßnahmen genauso unberührt wie die Kleingartenanlage. Die abschließende Festlegung der künftigen Gleisanlagen erfolgt dann mit dem Planfeststellungsverfahren.

Die Varianten in der Übersicht:

Filmische Visualisierung der Einbindung der Variante 4B:

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Straßenüberführung Lüderitzer Straße

Zuständigkeiten:

  • Die DB Netz AG plant und baut die Eisenbahnanlagen (Gleise, Oberleitungen, Speiseleitungen, Entwässerung der Gleise)
  • Die Hansestadt Stendal plant und baut die Straßenanlagen (Rückbau bestehender Straßenüberführung, Neubau der Straßenüberführung und der angrenzenden Straßenbereiche)
  • Es handelt sich um eine gemeinsame Kreuzungsmaßnahme gem. Eisenbahnkreuzungsgesetz § 12. Das Planrechtverfahren wird durch die DB Netz AG beantragt

Zeitschiene:

  • Einreichung der Planrechtsunterlagen in 2021 (in Arbeit)
  • Erlangung Planrecht Lüderitzer Straße als Bestandteil des Planfeststellungsabschnitts 1.6 bis 2024
  • Baubeginn im Bereich der Straßenüberführung Lüderitzer Straße ab 3. Quartal 2024 (Sperrung der Lüderitzer Straße zwischen Dahrenstedter Weg und Heerener Straße)
  • Fertigstellung der Straßenüberführung bis April 2025 – nachlaufend Arbeiten an der Lüderitzer Straße

* Klein Möhringen wird aus projektspezifischen Gründen nicht dem Knoten Stendal zugeordnet, sondern hier im Rahmen des PFA 1.4 betrachtet.

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